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Sie finden in China zahlreiche verschiedene Varianten chinesischen Essens, z. B. die Küchen Kantons, Pekings, Sichuans oder Shanghais. Wenn Sie einen empfindlichen Magen haben, raten wir Ihnen, in einem Hotel oder einem großen Restaurant zu essen. McDonald's, Kentucky Fried Chicken und Pizza-Restaurants sind zahlreich vertreten. Chinesisches Essen besteht in westlichen Ländern üblicherweise aus Gerichten wie gebratenem Reis mit süßsaurem Fleisch. Diese Gerichte stellen nur einen sehr kleinen Ausschnitt aus der chinesischen Küche dar und werden meist stark "verwestlicht". Die chinesische Küche verfügt über eine enorme Vielfalt und weist regionale Unterschiede auf. Wir empfehlen Ihnen, die Originalgerichte zu probieren.
Geschichte der chinesischen Küche
Das Essen stellt einen zentralen Bestandteil der chinesischen Kultur dar, und die Chinesen lieben gutes Essen. Die Zubereitung chinesischer Gerichte hat sich zu einer hohen Kunst entwickelt. Die Chinesen glauben, dass eine köstliche Mahlzeit Glück, Harmonie sowie körperliches und geistiges Wohlbefinden bewirkt. In Chinas "goldener Ära", in den Zeiten des Wohlstands, entwickelten die Chinesen ihre Kultur durch Kunst, Wissenschaft und Kochen.
Die chinesische Zivilisation wird seit Jahrtausenden von der Landwirtschaft geprägt und hat oft unter schlechten Ernten gelitten. Hungersnöte und Notsituationen, in denen die Chinesen alles Essbare ausprobierten, um nicht zu verhungern, spielten eine große Rolle bei der Entwicklung der Küche. Viele ungewöhnliche Zutaten wie Baumpilze und Lilienknospen fanden so Eingang in chinesische Rezepte. Die Knappheit der Lebensmittel lehrte die Chinesen, sorgsam mit ihrem Essen umzugehen, sodass in China verschiedene Obst- und Gemüseschalen und Haifischflossen zu Delikatessen geworden sind.
Weil in China Brennstoff zum Kochen viele Jahre lang knapp war, mussten die Chinesen ihre Vorräte konservieren. Dies ist der Grund, warum das Essen unter Rühren gebraten wird, da so zwar die Zubereitungszeit verlängert, der eigentliche Garprozess jedoch auf wenige Minuten reduziert wird.
Bei den meisten chinesischen Gerichte werden Fleisch und Gemüse zusammen gekocht. Sie sind deutlich kalorienärmer als viele westliche Gerichte. Das Gemüse bleibt frisch und knackig, weil es nur kurze Zeit gegart wird, sodass viele Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Im Norden Chinas herrscht ein kälteres Klima, was für den Reisanbau ungeeignet ist, weshalb hier vornehmlich Weizen verzehrt wird. Der Reis ist im südlichen China vorherrschend.
Kulinarisches Peking
Peking Ente
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Lamm-Feuertopf nach Peking-Art
(Shuai Yang Rou)

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Honigummanteltes frittiertes Gebäck
(Mi Ma Hua)

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Reisbrei (La Ba Zhou)

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Nudeln nach Zha Jiang-Art
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Süße Peking-Rolle (Lü Da Gun)
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Kantonesische Küche
Die Speisen der kantonesischen oder Guangdong-Küche werden üblicherweise gedämpft, gekocht oder mit möglichst wenig Öl unter Rühren gebraten. Die Hauptzutaten sind Meeresfrüchte, Schweinefleisch, Hühnerfleisch und Gemüse. Dazu wird üblicherweise weißer Reis serviert. In China heißt es: "Die Kantonesen essen alles, was fliegt, schwimmt oder vier Beine hat, außer U-Booten, Flugzeugen und Tischen.” Auch wenn es in Hongkong viele Varianten der chinesischen Küche gibt, ist dort die kantonesische Küche vorherrschend.
Sichuan-Küche
Die Sichuan-Küche ist im Südwesten Chinas beheimatet und für ihren pikanten Geschmack bekannt. Viele Sichuan-Gerichte werden mit Chili-Pfefferöl zubereitet, wodurch sie einen unverwechselbaren Geschmack erhalten. Das bekannteste Sichuan-Gericht ist das Gongbao-(Kung Pao)-Huhn, das aus gebratenem Hühnerfleisch mit Erdnüssen und Chili-Pfefferöl besteht.
Nudeln
In China findet man viele Arten von Nudeln, darunter z. B. Eiernudeln, Weizennudeln und Reismehlnudeln. Weizennudeln, die häufig in Nudelgerichten aus Shanghai zu finden sind, weisen eine runde Form auf und werden zunächst gekocht und dann unter Rühren in einer pikanten Sauce mit Hühnerfleisch, Schweinefleisch und Garnelen gebraten. Reismehlnudeln, die häufig in Nudelgerichten nach Singapur-Art zu finden sind, werden als Fadennudeln mit Currypulver, Garnelen, gegrilltem Schweinefleisch und Schinken zubereitet. Eiernudeln werden in kantonesischen Restaurants häufig in einer Nudelsuppe wie Won Ton Mian oder gebraten serviert. Die beiden Arten von Nudelgerichten heißen Low Mian und Chow Mian. Low Mian ist ein Gericht aus gekochten Nudeln mit gegrilltem Schweine- oder Entenfleisch und Gemüsebeilage, zu dem eine Schüssel Brühe serviert wird. Chow Mian besteht aus gebratenen Nudeln, vermischt mit unter Rühren gebratenem Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchten.
Suppen
Es gibt viele Arten von chinesischen Suppen. Zuckermaissuppe und scharf-saure Suppe sind die bekanntesten Varianten im Westen. Chinesische Suppen werden aus Fleisch-, Hühner- oder Gemüsebrühe zubereitet und können leicht in Konsistenz und Geschmack oder ausreichend sättigend wie eine vollwertige Mahlzeit sein.
Chinesischer Tee
Das Teetrinken ist ein fester Bestandteil des chinesischen Alltags und gehört zu jeder Mahlzeit. Die Chinesen waren die ersten Entdecker des Tees und sie glauben, dass Tee gesundheitsfördernd wirkt.
Trinken
Trinken Sie in China kein Leitungswasser. Kaufen Sie Wasser in Flaschen oder trinken Sie abgekochtes Wasser aus dem Hotel.
Tischmanieren
In China ist es üblich, mit Stäbchen anstatt mit Messer und Gabel zu essen. Wenn Sie Messer und Gabel nicht an Ihrem Tisch vorfinden, sind sie auf Anfrage erhältlich. Außerdem bekommt in China nicht jeder seinen eigenen Teller, sondern die Gerichte werden auf den Tisch gestellt und von allen geteilt. Sie werden Gelegenheit haben, viele verschiedene Gerichte zu probieren.
Die Hauptmahlzeit beginnt in China üblicherweise mit mindestens vier kalten Vorspeisen, gefolgt vom Hauptgang mit warmem Fleisch und Gemüse. Anschließend wird die Suppe serviert, sofern Sie sich nicht in einem Guangdong-Restaurant befinden. Auf die Suppe folgt ein Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln oder Klöße. Wenn Sie zu Ihren kalten oder warmen Gerichten Reis serviert haben möchten, müssen sie ihn extra bestellen, da die meisten Chinesen ihn gern am Ende der Mahlzeit oder aber gar nicht essen.
Wenn Sie mit Chinesen essen, ist es wahrscheinlich, dass der Gastgeber Ihnen das Essen mit neutralen oder manchmal auch mit seinen eigenen Stäbchen oder Löffeln auf den Teller gibt. Dies sollte als Zeichen der Freundschaft und Höflichkeit gedeutet werden. Es ist außerdem ein Zeichen von Höflichkeit, wenn Sie essen, was Ihnen serviert wird. Die Menschen in China bestellen meistens zu große Mengen an Essen, weil es ihnen peinlich ist, wenn alles aufgegessen wird.
Trinkgelder
Trinkgelder sind in China nicht üblich, und die Behörden raten ausdrücklich davon ab. In vielen Hotels und Restaurants ist es den Mitarbeitern nicht gestattet, Trinkgelder anzunehmen. Bei gutem Service können Sie jedoch dem Hotelpagen oder der Bedienung im Restaurant durchaus ein Trinkgeld geben. In diesen Fällen wären 10 oder 20 Yuan angemessen. Besonders Fremdenführer oder Fahrer, die Sie den ganzen Tag begleiten, freuen sich über ein Trinkgeld.