Beijing, ein Ort reich an chinesischer Geschichte und Kultur.
Vom über 3000 Jahren alten Beijing wurde das Reich der Mitte über etwa 8 Jahrhundert lang regiert. Die majestätischen Paläste, kaiserliche Gärten und beeindruckenden Tempel sprechen Bände über die bewegte und prachtvolle Vergangenheit Beijings.
Aber täuschen Sie sich nicht – Beijing hängt nicht in der Vergangenheit fest. Wie auch der Rest von China, macht die Mega-Metropole große Schritte in eine glanzvolle und moderne Zukunft. Beijing hat alles, was man sich nur von einer modernen Weltstadt wünschen kann. Moderne Bauwerke bestimmen die Skyline der Stadt und helles Neonlicht durchfluten die Straßen, in denen sich unzählige Fahrzeuge dicht aneinander drängen. In den zahllosen Bars und Restaurants der Stadt finden sich nach Feierabend regelmäßig Stammgäste und Nachtschwärmer ein um sich nach einen harten Arbeitstag zu entspannen. Und die wohlhabenden Einwohner der Stadt geben Ihr hart verdientet Geld für die neusten und trendigsten Designer-Artikel aus, die in den vielen Einkaufsstraßen und Zentren der Metropole zu finden sind.
Aber neben einem pulsierenden Stadtleben, hat Beijing auch eine wunderschöne Natur und traumhaften Landschaften zu bieten. Die zahlreichen natürlichen Sehenswürdigkeiten in den Außenbezirken eignen sich hervorragend als Rückzugsort vor dem dem hektischen Treiben der Stadt. Fragrance Hill ist beispielsweise vor allem im Herbst mit seinen roten Laubwäldern eine wahre Augenweide und Yuyuantan Park ist inmitten des hektischen Stadtlebens eine Oase der Ruhe und Entspannung.
Willkommen in der Hauptstadt Chinas!
Willkommen in Beijing!
Früher war der Zutritt zur Verbotenen Stadt wortwörtlich dem gemeinen Volk nicht gestattet. Glücklicherweise gehört dies der Vergangenheit an, denn so eröffnet sich den zahllosen Besuchern ein ganz besonderer Einblick in die Vergangenheit der chinesischen Hauptstadt. Die ehemalige Residenz der 24 Söhne des Himmels der Ming (1368-1644) und Qing Dynastie (1644-1911) ist der weltweit größte und am besten erhaltene Kaiserliche Komplex. Hinter den zinnoberroten Wänden befindet sich ein verwinkelter Komplex aus 999 Gebäuden, weiten Innenhöfen sowie Korridoren und einer wahren Schatzkammer aus Millionen von Gemälden, kalligraphischen Werken, Keramikstücken und Büchern. Die von Sun Yat-sen geführte 1911 Revolution stürzte die Qing Dynastie und verbannte den letzten Kaiser Chinas für immer aus der Verbotenen Stadt.
“Vermesse die große Mauer und sei ein Mann.”
Ursprünglich dazu erbaut um Fremde fernzuhalten, ist die gigantische Chinesische Mauer heute ironischerweise ein Magnet für Touristen aus der ganzen Welt. Den Ursprung der Mauer lässt sich bis in die Zeit der Streitenden Reiche um das 5. Jahrhundert vor v. Chr. zurückverfolgen, als die verschiedenen Staaten ihre jeweils eigenen Festungsanlage errichteten, um mögliche Invasoren abzuwehren. Im Jahr 221 v. Chr., verband der erste Kaiser Qinshihuang Di der Qin Dynastie die verschiedenen Sektionen, welche später die Große Mauer werden sollten. Dieses meisterhafte Bauwerk antiker Ingenieurskunst erstreckt sich über 6000 Kilometer weit, über Hügel und tückisches Terrain bis in die weiten Wüsten im Westen und in die schäumenden Meereswellen im Osten Chinas. Die unzähligen Wachtürme der Mauer wirken heute noch so als würden sie über die Landschaft und ganz China wachen.
Beijing ist gespickt mit kaiserlichen Gärten, welche einen wichtigen Bestandteil der historischen Persönlichkeit der Stadt ausmachen. Von kaiserlichen Gärten wie Beihai (Nord See), Nanhai (Süd See), Qianhai (Vorder See), Xihai (West See) und Houhai (Hinter See) im Herzen der Stadt, dem Sommerpalast und Yuanmingyuan (Garten der vollkommenen Klarheit) in den westlichen Außenbezirken und Nanyuan (Süd Garten) im südlichen Außenbezirk, bis zu Sehenswürdigkeiten wie dem Himmelstempel, Ditan (Altar der Erde), Ritan (Altar der Sonne), Yuetan (Altar des Mondes), Xiannongtan (Altar des Ackerbaus) an denen die Kaiser im Namen des ganzen Königreiches für eine gute Ernte beteten – sie alle sind heute öffentliche Parkeinrichtung.
Die engen Seitengassen und Wohnhöfe der Hutong, Nachbarschaften in traditionellen Baustil, sind der Schwanengesang eines Pekings vergangener Tage. Hutongs beherrschten bis in die 1990er Jahre das Stadtbild von Beijing. Der beste Ort um ein klassisches Hutong zu besichtigen ist die Nachbarschaft Shichahai. Sie können locker einen halben Tag damit verbringen die engen Gassen zu Fuß oder mit einem, für Beijing noch typischen, Dreirad zu erkunden und so einen Einblick in die Lebensweise der Einwohner zu erhaschen.
Bei einem Jingju, auch bekannt als Peking-Oper, handelt es sich um eine kulturelle Bühnenveranstaltung, die auf unterschiedliche Weise Elemente wie Tanz, Gesang oder darstellendes Spiel vereint und schon seit Jahrhunderten die Einwohner Beijings unterhält. Die meisten Aufführungsorte von Jingju befinden sich in Dashilan, Qianmen in der Nähe des weitläufigen Platz Tiananmen. Schließen Sie sich den Einwohnern an und wohnen einer Peking Oper bei einer Tasse Tee und einer Hand voll Snack-Kernen bei.
Die Küche von Beijing bietet unzählige traditionelle und authentische Köstlichkeiten. Die klassische Peking-Ente wird mit seiner knusprigen Haut Ihren Gaumen verwöhnen. Im Feuertopf, einem dem Fondue ähnlichem klassischen chinesischen Gericht, wird frisches und zartes Fleisch in Brühe getaucht und verspeist. Und schon alleine beim Geruch der aromatischen Streetfood-Gerichte wie Douzhi’r (fermentierte Sojamilch), Aiwowo (dampfgegarte Reisbrötchen mit süßer Füllung), Wandouhuang (Erbsenkuchen), Ludagun (Gebäck aus Sojamehl), Baodu (gebackene Streifen) und Chaogan (frittierte Leber) wird Ihnen das Wasser im Mund zusammenlaufen.